Digitale Prothetik vertiefen. Planungssicherheit erweitern.
Der Master Digitale Zahnmedizin mit Schwerpunkt Prothetik baut auf dem Curriculum auf und vertieft den digitalen Behandlungsworkflow dort, wo restaurative Planung, Funktion, Ästhetik und Fertigung präzise zusammengeführt werden müssen.
Aus digitalem Grundlagenwissen wird fachspezifische Umsetzungskompetenz.
Für präzisere Planung, sicherere Entscheidungen und mehr Souveränität in anspruchsvolleren Behandlungsfällen.
- Digitale Prothetik entlang des gesamten Behandlungsprozesses vertiefen
- Funktion, Ästhetik und Planung sicher zusammenführen
- Digitale Daten gezielt für prothetische Entscheidungen nutzen
- Inhalte direkt auf anspruchsvollere Fälle im Praxisalltag übertragen
- Berufsbegleitend spezialisieren, aufbauend auf dem Curriculum
Ästhetik und Funktion entstehen nicht am Ende der Behandlung, sondern in der Planung.
„Wer digitale Prothetik beherrscht, gestaltet die Zukunft der restaurativen Zahnmedizin."
Die Module 5–8 vertiefen die im Curriculum aufgebaute Grundlage gezielt in Richtung digitale Prothetik. Sie lernen, die therapeutische Bisslage auf Basis digitaler Funktions- und Gelenkraumanalyse zu bestimmen, den Patientenavatar als verlässliche Grundlage jeder restaurativen Entscheidung zu nutzen und festsitzenden wie herausnehmbaren Zahnersatz vollständig digital zu konzipieren, bis zur additiven oder subtraktiven Fertigung.
Das Ergebnis sind vorhersagbare funktionelle und ästhetische Resultate, reproduzierbare Abläufe und eine neue Souveränität im Dialog mit Labor und Patient:innen. Wissenschaftlich fundiert, herstellerunabhängig, unmittelbar in Ihrer Praxis wirksam.
Der Schwerpunkt Prothetik ist stark nachgefragt.
Die Vertiefungsmodule finden in kleiner Gruppe statt, damit Präparationsübungen, Live-OP und Fallplanung individuell begleitet werden können.
- Unverbindlich vormerken, keine Zahlungsverpflichtung
- Persönliche Rückmeldung innerhalb von 2 Werktagen
- Beratung zur Modulwahl inklusive
Platz anfragen
„*“ zeigt erforderliche Felder an
Verstehen. Anwenden. Vertiefen. Innovieren.
Grundlagen der digitalen Rehabilitation
- Wissenschaftliche Literaturrecherche und Datenanalyse
- Grundlagen der zahnmedizinischen Prothetik: oralmedizinische Rehabilitation, Sanierungskonzepte, klinische Strategien
- Digitale festsitzende Restaurationen: Kronen, Teilkronen, Veneers, zahngetragene Brücken
- Chairside-3D-Anwendungen (Intensivtraining) mit Schwerpunkt Präparation und adhäsive Befestigung
- Grundlagen der Diagnostik und Therapie bei Funktionsstörungen, interdisziplinäre Aspekte
- CAD/CAM und Änderungen der statischen und dynamischen Okklusion, Bisshebung
- Grundlagen der Kommunikation und der wissenschaftlichen Präsentation
Praktische Beherrschung digitaler Planungs- und Fertigungsprozesse
- Festsitzende Restaurationen: Kronen, Teilkronen, Veneers, zahngetragene Brücken
- Präparationsübungen und Zementierung
- Digitale herausnehmbare Versorgungsformen: Teilprothetik, Teleskope, Stegkonstruktionen
- Prothetische Versorgung: gesundheitsökonomische Aspekte und Wirtschaftlichkeit
- exocad DentalCAD Basisschulung
- 3Shape Basic Schulung
Komplexe funktionelle und ästhetische Rehabilitationen
- Präparation, Scan, Konstruktion, 3D-Druck, Fräsungen, Sofortversorgungen
- Planung und Fertigung oraler Rehabilitationen: digitaler Workflow interdisziplinär
- Guided Surgery
- Implementierung von CAD/CAM unter organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten
- Perioprothetik
- Fallplanungsseminar
- Fallvorstellung und interdisziplinäre Falldiskussion: Behandlungsstrategien bei komplizierten Patientenfällen
Wissenschaftliche Evidenz, KI und interdisziplinäre Spitzenversorgung
- Digitale Prothetik: Scanstrategien, Fallpräsentationen, Sanierungskonzepte
- Sofortversorgung Live-OP, Implantatprothetik
- Workflow Fotogrammetrie: Planung, Scan, Avatar, Konstruktion, Einsetzen
- Digitales Onboarding der Patienten mit und ohne Zähne
- Implantatprothetik I: Planung, Einzelzahnversorgungen, Zahngruppenersatz
- Implantatprothetik II: Versorgungen im stark reduzierten Lückengebiss und im zahnlosen Kiefer, All-on-X
- Sofortversorgungskonzepte in der Implantologie
- Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapieplanung
Vier Fachrichtungen, ein Masterabschluss.
Je nach gewähltem Schwerpunkt fokussieren die Module 5–8 auf die fachspezifische digitale Therapieplanung und Therapie inklusive digitaler Fertigung.
Prothetik
- Grundlagen und digitale Konzepte in der Prothetik, herausnehmbarer und festsitzender Zahnersatz
- Digitale Funktions- und Gelenkraumanalyse
- Import der Daten in prothetische CAD-Software (3Shape, exocad u.a.)
- Prothetische Behandlungsplanung auf Basis der therapeutischen Bisslage
- Additive und subtraktive Fertigungsmethoden (3D-Druck, Fräsen)
- Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapieplanung
Kieferorthopädie
- Grundlagen und digitale Konzepte in der KFO
- Cephalometrische Analyse auf Basis des Patientenavatars
- Digitale Funktions- und Gelenkraumanalyse
- Import der Daten in kieferorthopädische CAD-Software (OnyxCeph u.a.)
- Kieferorthopädische Behandlungsplanung auf Basis der therapeutischen Bisslage
- Rapid-Prototyping-basierte Verfahren zur Herstellung von Therapiegeräten
- Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapieplanung
Oralchirurgie
- Grundlagen und digitale Konzepte in der Oralchirurgie
- Digitale Funktions- und Gelenkraumanalyse
- Import der Daten in oralchirurgische CAD- und Implantatplanungs-Software (exoplan, RealGUIDE, Dolphin u.a.)
- Oralchirurgische Behandlungsplanung auf Basis der therapeutischen Bisslage
- Auswahl geeigneter Implantatsysteme
- Additive und subtraktive Fertigungsmethoden (3D-Druck, Fräsen)
- Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapieplanung
Sportzahn- & Schlafmedizin
- Grundlagen und digitale Konzepte in der Sportzahn- und Schlafmedizin
- Digitale Basisdiagnostik und weiterführende Diagnostik (Atemwege, Skelettstatik u.a.)
- Digitale Funktions- und Gelenkraumanalyse
- Import der Daten in zahnärztliche CAD-Software (3Shape, exocad u.a.)
- Datenanalyse und Behandlungsplanung
- Additive und subtraktive Fertigungsmethoden (3D-Druck, Fräsen)
- Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapieplanung
Masterthesis und Masterkolloquium.
Zusammen sind beide Prüfungsleistungen notwendig für die Erlangung des Titels „Master of Digital Dentistry".
Masterthesis
Zum Abschluss des Masterstudiengangs wird eine Prüfungsarbeit, die Masterthesis, verfasst. Sie bearbeiten selbständig berufsbegleitend eine anspruchsvolle, relevante Themenstellung mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden.
Die Bearbeitungsdauer beträgt 660 Stunden, die innerhalb von sechs Monaten geleistet werden müssen. Der Umfang soll mindestens 50 DIN-A4-Seiten betragen.
Masterkolloquium
Das Masterkolloquium ist die letzte Prüfungsleistung und bedeutet bei ausreichender Benotung gleichzeitig das Ende des Studiums. Im Kolloquium präsentieren und verteidigen Sie Ihre Arbeitsergebnisse vor drei Prüfern.
Für die Präsentation und eine damit verbundene kollegiale Diskussion sind 30 Minuten vorgesehen. Im Anschluss legen Sie in einer weiteren Präsentation einen vollständig dokumentierten Versorgungsfall auf Grundlage des in den Modulen erworbenen Wissens dar.
Berufsbegleitend? Ja, genau dafür entwickelt.
Der Master richtet sich an Praxisbesitzer:innen (PB) und Zahnärztinnen und Zahnärzte (ZÄ) sowie an Zahntechniker:innen mit Hochschulzugangsberechtigung. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Zahntechnikermeister:innen bilden die Module 1–4 die Zugangsvoraussetzung für die Vertiefungsmodule 5–8 und den Master of Digital Dentistry.
Sie benötigen das erfolgreich absolvierte Curriculum, also die Module 1–4. Darauf bauen die Vertiefungsmodule direkt auf.
Ja. Das Programm wurde speziell für Berufstätige entwickelt. Online-Veranstaltungen finden überwiegend am Abend statt, Präsenzveranstaltungen an Freitagnachmittagen und Samstagen, sodass Ihre Praxistätigkeit kaum beeinträchtigt wird.
Sie lernen den gesamten digitalen Workflow kennen, von der Diagnostik über Intraoralscan, DVT, Patientenavatar, CAD/CAM, 3D-Druck und künstliche Intelligenz bis hin zur digitalen Therapieplanung und Kommunikation, im Schwerpunkt Prothetik zusätzlich vertieft um restaurative Planung, Funktion, Ästhetik und Fertigung.
Das An-Institut vermittelt keine produktspezifischen Schulungen, sondern herstellerunabhängige digitale Kompetenz. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Konzepte, praxisnahe Hands-on-Trainings und die direkte Umsetzung im klinischen Alltag.
Nach Abschluss der Module 5–8, der Masterthesis und des Masterkolloquiums erhalten Sie den Titel „Master of Digital Dentistry".
Die digitale Transformation der Zahnmedizin schreitet rasant voran. Wer heute in digitale Kompetenz investiert, sichert die Zukunftsfähigkeit seiner Praxis, verbessert die Behandlungsqualität und schafft die Grundlage für moderne, effiziente und wirtschaftlich erfolgreiche Behandlungskonzepte.
